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{ meine gesammelten Sprüche des Tages }


für den 1. Januar:
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
(Kierkegaard)

für den 2. Januar:
Ein Werk muss um seiner selbst willen getan werden,
nicht wegen des zu erwartenden Lohnes.

(Lukas Eberle)

für den 3. Januar:
Denke einmal nach, bevor Du gibst,
zweimal, bevor Du nimmst
und tausendmal, bevor du verlangst.

(Theodor Heuss)

für den 4. Januar:
Jedesmal wenn ich denke, ich bin ganz unten angelangt,
kommt jemand und leiht mir eine Schaufel.

(Savion Glover)

für den 5. Januar:
Versuchen ist der erste Schritt zum Versagen.
(Homer Simpson)

für den 6. Januar:
Arbeite, als wenn Du das Geld nicht brauchst.
Liebe, als wurdest Du niemals verletzt.
Tanze, als würde niemand zusehen.

(Volker Banken)

für den 7. Januar:
Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.
(Friedrich Nietzsche)

für den 8. Januar:
Wir leben zu sehr in der Vergangenheit,
haben Angst vor der Zukunft
und vergessen dabei völlig die Gegenwart zu genießen.

(unbekannt)

für den 9. Januar:
Im Leben streben die Menschen mehr danach Schmerz zu vermeiden,
als Freude zu gewinnen.

(S. Freud)

für den 10. Januar:
Liebe besteht nicht darin, daß man einander anschaut,
sondern daß man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.

(Antoine de Saint-Exupery)

für den 11. Januar:
Wer seinen Willen durchsetzen will, muß leise sprechen.
(Jean Giraudoux)

für den 12. Januar:
Es ist traurig eine Ausnahme zu sein,
aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.

(Peter Altenberg)

für den 13. Januar:
Urteile nie über eine Person, in deren Situation du noch nie gewesen bist.
(Christiane Allert-Wybranitz)

für den 14. Januar:
Unsicherheit im Befehlen, erzeugt Unsicherheit im Gehorchen.
(unbekannt)

für den 15. Januar:
Hoffnung bedeutet, überzeugt zu sein, daß es niemals zu spät ist.
(Ludek Pachmann)

für den 16. Januar:
Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.
(Franz Kafka)

für den 17. Januar:
Wer dem Unglück ausweicht, wird auch dem Glück nicht begegnen.
(unbekannt)

für den 18. Januar:
Nur die Narren und die Toten ändern niemals Ihre Meinung!
(unbekannt)

für den 19. Januar:
Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich!
(unbekannt)

für den 20. Januar:
Nicht immer rechtfertigt das Ergebnis den Preis.
(Damaris Wieser)

für den 21. Januar:
Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist dazu nicht verpflichtet.
(Griechische Spruchweisheit)

für den 22. Januar:
Wer mit dem Strom schwimmt, schwimmt bergab.
(unbekannt)

für den 23. Januar:
Oft genug gibt es zwei Wahrheiten -
eine die uns gefällt und eine die uns verfolgt.

(Art van Rheyn)

für den 24. Januar:
Mancher Uhu meint, die Nacht komme seinetwegen.
(Karlheinz Deschner)

für den 25. Januar:
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier.

(Gandhi)

für den 26. Januar:
Willst Du mit jemanden ein Schiff bauen,
wecke in Ihm die Sehnsucht nach dem Meer.

(Gert Kupfer)

für den 27. Januar:
Optimisten wissen gar nicht was für freudige Überraschungen Pessimisten jeden Tag erleben.
(unbekannt)

für den 28. Januar:
Viele Leute glauben, daß sie denken,
wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen.

(unbekannt)

für den 29. Januar:
Der Haß ist der Zorn der Schwachen.
(Alphonse Daudet)

für den 30. Januar:
Je genauer Du planst, desto härter trifft Dich der Zufall.
(Peter Ruhmkopf)

für den 31. Januar:
Wer Unheil ausbrütet, wird es auch fliegen lassen.
(Wilhelm Raabe)

für den 1. Februar:
Mißtrauen kommt nie zu früh, aber oft zu spät.
(Johann Gottfried Seume)

für den 2. Februar:
Marionetten lassen sich sehr leicht in Gehenkte verwandeln.
Die Stricke sind schon da.

(Stanislaw Jerzy Lec)

für den 3. Februar:
Mit 20 Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat,
mit 40 das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat,
und mit 60 das Gesicht, das er verdient.

(Albert Schweitzer)

für den 4. Februar:
Der Mensch hat die Atombombe erfunden.
Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren.

(Werner Mitsch)

für den 5. Februar:
Liebe: an jemand denken, ohne nachzudenken.
(Karlheinz Deschner)

für den 6. Februar:
Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen,
sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.

(Charles Baudelaire)

für den 7. Februar:
Wünschen ist ein Anzeichen von Genesung oder Besserung.
(Nietzsche)

für den 8. Februar:
Mißerfolge stellen sich am leichtesten ein,
wenn man seinem Erfolg treu bleiben will, anstatt seiner Art.

(Sigmund Graff)

für den 9. Februar:
Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen,
was man mit einem Wort sagen könnte.

(Saint-John Perse)

für den 10. Februar:
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.

(Albert Schweitzer)

für den 11. Februar:
Wer A sagt, der muß nicht B sagen.
Er kann auch erkennen, daß A falsch war.

(Bertolt Brecht)

für den 12. Februar:
Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.
(Rochefoucauld)

für den 13. Februar:
Eine Frau kann jederzeit hundert Männer täuschen, aber nicht eine einzige Frau.
(Michèle Morgan)

für den 14. Februar:
Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.
(Alphonse Karr)

für den 15. Februar:
Der beste Weg, sich selbst eine Freude zu machen,
ist zu versuchen, einem andern eine Freude zu bereiten.

(Mark Twain)

für den 16. Februar:
Galgenhumor gibt es nicht.
Wer ihn zu haben glaubt, hängt schon.

(Wolfdietrich Schnurre)

für den 17. Februar:
Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht,
und ich will dir sagen, wie fromm du bist.

(Kurt Tucholsky)

für den 18. Februar:
Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß.
(Hermann Gmeiner)

für den 19. Februar:
Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens.
(Ludwig Börne)

für den 20. Februar:
Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken.
Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir.

(Mark Twain)

für den 21. Februar:
Beim gesellschaftlichen Aufstieg empfiehlt es sich,
freundlich zu den Überholten zu sein.
Man begegnet ihnen beim Abstieg wieder.

(Jo Herbst)

für den 22. Februar:
Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.
(Goethe)

für den 23. Februar:
Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben.
(Bertrand Russell)

für den 24. Februar:
Jeder Erfolg, den wir erzielen, verschafft uns einen Feind.
Um beliebt zu sein, muß man ein unbedeutender Mensch sein.

(Oscar Wilde)

für den 25. Februar:
Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.
(Kurt Tucholsky)

für den 26. Februar:
Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden.
Aber weiß man denn, was draus wird, wenn sie nicht verändert werden?

(Elias Canetti)

für den 27. Februar:
Was immer eine Frau macht, muß sie doppelt so gut machen wie ein Mann,
damit sie für halb so gut gehalten wird.
Zum Glück ist das nicht schwer.

(Charlotte Whitton)

für den 28. Februar:
Wenn ich mit intellektuellen Freunden spreche, festigt sich in mir die Überzeugung,
vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum.
Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt.

(Bertrand Russell)

für den 29. Februar:
Nichts macht durchschnittlicher als eine gute Allgemeinbildung.
(Werner Mitsch)

für den 1. März:
Es sind nicht die Gottlosen,
es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen.

(Gertrud von Le Fort)

für den 2. März:
Je weniger ich benötige, um frei zu sein, um so freier bin ich.
(Werner Mitsch)

für den 3. März:
Es gibt Leute, die nur aus dem Grunde in jeder Suppe ein Haar finden,
weil sie, wenn sie davor sitzen, so lange den Kopf schütteln, bis eins hineinfällt.

(Friedrich Hebbel)

für den 4. März:
Der Mensch ist praktisch einzigartig im Reich der Lebewesen,
was das Fehlen instinktiver Schutzvorkehrungen gegen das Töten von Artgenossen betrifft.

(Arthur Koestler)

für den 5. März:
Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.
(Arthur Schopenhauer)

für den 6. März:
Vergeben und vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.
(Arthur Schopenhauer)

für den 7. März:
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können,
wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.

(Henry Louis Mencken)

für den 8. März:
Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen
ist derselbe wie zwischen dem Blitz und dem Glühwürmchen.

(Mark Twain)

für den 9. März:
Frauen sind erstaunt, was Männer alles vergessen.
Männer sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern.

(Peter Bamm)

für den 10. März:
Mit Fanatikern zu diskutieren heißt
mit einer gegnerischen Mannschaft Tauziehen spielen,
die ihr Seilende um einen dicken Baum geschlungen hat.

(Hans Kasper)

für den 11. März:
Der Überfluß ist oft nichts gegen die Erfahrung,
mit leeren Händen noch gebraucht zu werden.

(Richard Kolb)

für den 12. März:
Der Sieger hat viele Freunde,
der Verlierer gute!

(unbekannt)

für den 13. März:
Wer der Meinung ist, daß für Geld alles haben kann,
gerät leicht in den Verdacht, daß er für Geld alles zu tun bereit ist.

(Benjamin Franklin)

für den 14. März:
Am Ende unserer Suche werden wir wieder da stehen, wo wir anfingen,
und wir werden den Ort zum ersten Mal sehen.

(T.S. Eliot)

für den 15. März:
Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen,
daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht,
es zu genießen.

(Samuel Butler)

für den 16. März:
Niemand hat je auf dem Sterbebett gesagt:
Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit im Büro verbracht.

(unbekannt)

für den 17. März:
Auch wenn's die Ratte in der Tretmühle ganz nach oben bringt,
bleibt sie doch eine Ratte.

(unbekannt)

für den 18. März:
Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz.
(Karl Jaspers)

für den 19. März:
Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, nicht ihren Wert.
(Ludwig Börne)

für den 20. März:
Erwachsen sein heißt:
Vergessen, wie untröstlich wir als Kinder oft gewesen sind.

(Heinrich Böll)

für den 21. März:
Ein Unglück ist besser als tausend Ratschläge.
(unbekannt)

für den 22. März:
Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft.
(Wilhelm Busch)

für den 23. März:
Bisweilen glauben wir, uns nach einem fernen Orte zurückzusehnen,
während wir eigentlich uns nur nach der Zeit zurücksehnen, die wir dort verlebt haben,
da wir jünger und frischer waren.

(Arthur Schopenhauer)

für den 24. März:
Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit;
bei großen Talenten ist sie Heuchelei.

(Schopenhauer)

für den 25. März:
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
(Jean Anouilh)

für den 26. März:
Die größten Ereignisse, das sind nicht die lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.
(Friedrich Nietzsche)

für den 27. März:
Optimisten haben gar keine Ahnung von den freudigen Überraschungen, die Pessimisten erleben.
(Peter Bamm)

für den 28. März:
Ein gelehrter Mann, der nichts zustande bringt, ist wie eine Wolke, die nicht regnet.
(Libanesisches Sprichwort)

für den 29. März:
Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen.
Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.

(Oskar Wilde)

für den 30. März:
Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will,
muß man sie gut bezahlen.

(Goethe)

für den 31. März:
Wer vom Blitz getroffen wird, hört den Donner nicht.
(Ungarisches Sprichwort)

für den 1. April:
Das Geheimnis des Erfolges ist die Beständigkeit des Zieles.
(Benjamin Disraeli)

für den 2. April:
Die wahre Kunst der Voraussicht liegt in der Wahl der Nachbarn, nicht der Häuser.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 3. April:
Schlagfertigkeit ist das, was einem auf dem Nachhauseweg einfällt.
(unbekannt)

für den 4. April:
Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, daß man nicht mehr dazugehört.
(Salvator Dali)

für den 5. April:
Wenn die Augen Energie ausstrahlen, achtet niemand auf die Falten.
(Alberta Ferretti)

für den 6. April:
Wer etwas haben möchte, das er noch nie hatte,
wird wohl etwas tun müssen, das er noch niemals tat.

(unbekannt)

für den 7. April:
Du lernst den Baum kennen, wenn Du Dich an ihn lehnen willst.
(aus Zaire)

für den 8. April:
Ändern und Bessern ist zweierlei.
(unbekannt)

für den 9. April:
Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben:
wann eigentlich, wenn nicht jetzt?

(Kurt Tucholsky)

für den 10. April:
Es ist merkwürdig,
daß ein mittelmäßiger Mensch oft vollkommen recht haben kann und doch nichts damit durchsetzt.

(Christian Morgenstern)

für den 11. April:
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
(Konfuzius)

für den 12. April:
Es ist viel mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung.
(Jean-Jaques Rousseau)

für den 13. April:
Es ist von großem Vorteil, die Fehler, aus denen man lernen kann, recht früh zu machen.
(Winston Churchill)

für den 14. April:
Fürchte nicht, daß der Körper, sondern, daß die Seele altert.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 15. April:
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
(Konfuzius)

für den 16. April:
Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.
(Augustinus)

für den 17. April:
Ein Gerücht fliegt auch ohne Flügel.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 18. April:
Der kürzeste Weg zum Ruhm ist - gut zu werden.
(Heraklit)

für den 19. April:
Der Wolf ist ein großer Übeltäter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 20. April:
Einmal selbst sehen ist mehr wert als hundert Neuigkeiten hören.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 21. April:
Ein Fisch sieht den Köder, aber nicht den Haken.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 22. April:
Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.
(Christian Morgenstern)

für den 23. April:
Der Alltag ist eine gepflasterte Straße;
man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.

(unbekannt)

für den 24. April:
Wer die Sterne sehen will muß in den Himmel schauen.
(unbekannt)

für den 25. April:
Das, was Du suchst, findest Du immer an dem Platz, an dem Du zuletzt nachschaust.
(unbekannt)

für den 26. April:
Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Finsternis zu verwünschen.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 27. April:
Nur wer sich bewegt, spürt seine Fesseln.
(unbekannt)

für den 28. April:
Wer eine Maske trägt kann nicht erwarten, daß man seine Tränen sieht.
(unbekannt)

für den 29. April:
Ein Mensch mit einer Uhr weiß, wie spät es ist.
Ein Mensch mit zwei Uhren ist sich nie sicher.

(Segal)

für den 30. April:
Lebe so als sei jeder Tag dein letzter - eines Tages wirst Du recht haben.
(unbekannt)

für den 1. Mai:
Erst wenn man etwas lange genug vor sich hergeschoben hat,
bemerkt man, wie wichtig es gewesen sein muß.

(unbekannt)

für den 2. Mai:
Das Leben ist voller kleiner Überraschungen.
(Pandora...)

für den 3. Mai:
Es ist viel leichter, einen ersten Wunsch zu unterdrücken,
als sich die Wünsche zu erfüllen,
die der erste nach sich zieht.

(Rochefoucauld)

für den 4. Mai:
Die Natur kreiert nichts ohne Bedeutung.
(Aristoteles)

für den 5. Mai:
Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt.

(Buddha)

für den 6. Mai:
Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, ist einer von ihnen überflüssig.
(Winston Churchill)

für den 7. Mai:
Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen,
als immerzu nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen,
die es niemals geben wird.

(Charles de Gaulle)

für den 8. Mai:
Fürchte nicht das Chaos,
denn im Chaos wird das Neue geboren.

(C. G. Jung )

für den 9. Mai:
Nimm Dein Leben in die Hand. Und was passiert?
Etwas Schreckliches:
Niemand ist da, den Du noch verantwortlich machen kannst.

(Erica Jong)

für den 10. Mai:
Die meisten unserer Fehler sind verzeihlicher als die Mittel die wir anwenden um sie zu verbergen.
(Rochefoucauld)

für den 11. Mai:
Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen,
aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand.

(Arthur Schopenhauer)

für den 12. Mai:
Die Nachtigall, die die Dornen nicht ertragen kann,
sollte besser niemals von der Rose sprechen.

(Anwar-i-Suhaili)

für den 13. Mai:
Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!
(Tolstoi)

für den 14. Mai:
Wissenschaftler haben festgestellt,
daß die Hummel zu schwer ist und zu kurze Flügel hat,
um fliegen zu können.
Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt...

(unbekannt)

für den 15. Mai:
Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 16. Mai:
Der Erfinder der Notlüge liebte den Frieden mehr als die Wahrheit.
(James Joyce)

für den 17. Mai:
Das Salzkorn ist klein, aber man spürt es in der Suppe.
(Sprichwort aus Spanien)

für den 18. Mai:
Die Liebe darf kein Verlustgeschäft sein.
Bezahl nicht mit einem Teil deiner Persönlichkeit!

(Brigitte Reimann)

für den 19. Mai:
Mit jeder Lüge belügt man sich selbst ein bißchen.
(Dorothea Iser)

für den 20. Mai:
Wenn man mit Leugnen würde davonkommen, niemand würde gehangen.
(unbekannt)

für den 21. Mai:
Auch der dunkelste Brunnen spiegelt das Licht der Sterne.
(Sprichwort aus Bulgarien)

für den 22. Mai:
Traue nie einem lauen Wind im März oder einem versöhnten Feind.
(Französisches Sprichwort)

für den 23. Mai:
Du magst den vergessen, mit dem du gelacht, aber nie den, mit dem du geweint hast.
(Khalil Gibran)

für den 24. Mai:
Einen bitteren Schluck soll man nicht auf mehrere Gläser verteilen.
(Deutsche Spruchweisheit)

für den 25. Mai:
Um ein Unglück kümmere dich drei Jahre nicht, und es wird zum Segen.
(Japanische Weisheit)

für den 26. Mai:
Tränen, die du gelacht hast, brauchst du nicht mehr zu weinen.
(Morca Aldinger)

für den 27. Mai:
Will man einen Freund haben, so muß man auch für ihn Krieg führen wollen!
Und um Krieg zu führen, muß man ein Feind sein können.

(Friedrich Nietzsche)

für den 28. Mai:
Einen Anfang sieht man immer dann, wenn man das Ende von etwas in den Händen hält.
(Helfried Schreiter)

für den 29. Mai:
Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.
(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

für den 30. Mai:
Mißtrauen ist die Axt am Baum der Liebe.
(Russische Spruchweisheit)

für den 31. Mai:
Abschiede sind immer traurig, egal was der morgige Tag uns bringt.
(Janet Leigh)

für den 1. Juni:
Was man einem treuen Diener gibt, ist alles zuwenig,
was man einem untreuen gibt, alles zuviel.

(Deutsches Sprichwort)

für den 2. Juni:
Man vermutet nie jemanden hinter einem Busch,
hinter dem man nicht schon selbst gesessen hat.

(Ingelore Eichberg)

für den 3. Juni:
Kränkungen haben oft seltsame Folgen.
Die verletzte Auster bildet eine Perle.

(unbekannt)

für den 4. Juni:
Chancen sind selten als solche gekennzeichnet.
(unbekannt)

für den 5. Juni:
Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht.
(Sokrates)

für den 6. Juni:
Gegenseitige Achtung ist wie ein Lächeln - sie kostet nichts, und jeder freut sich darüber.
(Vagner Fernandes Lobosco)

für den 7. Juni:
Ich möchte ehrlich sein, denn es gibt Menschen, die mir vertrauen.
(Horward Arnold Walter)

für den 8. Juni:
Man heilt sich am zuverlässigsten von einem Fehler,
wenn man ihn bei einem anderen sieht.

(Henry de Montherlant)

für den 9. Juni:
Glaube den Leuten nicht, die behaupten, niemals eifersüchtig gewesen zu sein.
Sie haben in Wahrheit nie geliebt.

(unbekannt)

für den 10. Juni:
Alle wichtigen Fragen entscheiden sich besser über Nacht.
(Epicharmos)

für den 11. Juni:
Am schwersten lernt man im Leben,
welche Brücken man benutzen und welche man abbrechen soll.

(unbekannt)

für den 12. Juni:
Wer zum Zorn gereizt wird und nicht zornig wird, der ist ein Esel;
wer aber um Versöhnung gebeten wird, und sich nicht versöhnt, der ist ein Teufel.

(Al Ghazâlî)

für den 13. Juni:
Warte nicht auf das jüngste Gericht:
Es findet jeden Tag statt.

(Albert Camus)

für den 14. Juni:
Eine Fähigkeit, die nicht täglich zunimmt, geht täglich ein Stück zurück.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 15. Juni:
Anstelle von Freunden sammelt man besser Vasen.
(George Passmore)

für den 16. Juni:
Was uns verband?
Ich liebte dich und du liebtest dich auch.

(Peter E. Schumacher)

für den 17. Juni:
Kaum hat der Esel ein paar Streifen, schon nennt er sich Zebra.
(Werner Mitsch)

für den 18. Juni:
Mancher droht, der selber zittert.
(Französisches Sprichwort)

für den 19. Juni:
Das Auge kann 1000 Meter weit sehen, aber es sieht nicht die eigene Wimper.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 20. Juni:
Schlimm ist nicht das Umfallen, sondern das Liegenbleiben.
(Franz Krabichler)

für den 21. Juni:
Im Hafen sind Schiffe am besten aufgehoben, aber dafür hat man sie nicht gebaut.
(unbekannt)

für den 22. Juni:
Ein williges Pferd soll man nicht zuviel reiten.
(Martin Luther)

für den 23. Juni:
Stunden der Not vergiß, doch was sie dich lehrten, vergiß nie!
(Salomon Geßner)

für den 24. Juni:
Oft zeigt die Lüge deutlicher als die Wahrheit, was in einem Menschen vorgeht.
(Maxim Gorki)

für den 25. Juni:
Wenn Du etwas hast, was Du mir nicht erzählen kannst,
dann sei dadurch vor Dir selbst und durch Dich selbst gewarnt.

(Graf von Moltke)

für den 26. Juni:
Ein wahrer Freund stellt sich dir nie in den Weg, es sei denn, es ginge mit dir bergab.
(unbekannt)

für den 27. Juni:
Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht und der zuviel erwartet.
(Lessing)

für den 28. Juni:
Es ist leichter zu ertragen, etwas nicht zu bekommen, als es zu verlieren.
(Seneca)

für den 29. Juni:
Entscheidungslosigkeit führt im Beziehungsfall unweigerlich dazu, daß man beide Frauen verliert.
(Volker Schlöndorff )

für den 30. Juni:
Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.
(Carl Hilty)

für den 1. Juli:
Eine einsame Seele singt nicht und weint nicht.
(Sprichwort aus Spanien)

für den 2. Juli:
Der Schmerz verschenkt seine Heilkraft dort, wo wir sie nicht vermuten.
(Martin Heidegger)

für den 3. Juli:
Im Spiel verraten wir, wes Geistes Kind wir sind.
(Ovid)

für den 4. Juli:
Auch in einer Träne kann sich die Sonne spiegeln.
(Maxi Böhm)

für den 5. Juli:
Nur wer die Form beherrscht, darf sich darüber hinwegsetzen.
(Thomas Mann)

für den 6. Juli:
Nicht Haß, sondern Gleichgültigkeit ist das Gegenteil von Liebe.
(Peter E. Schumacher)

für den 7. Juli:
Die größte Angst aller Marionetten: alle Stricke könnten reißen.
(Wolfgang Funke)

für den 8. Juli:
Inmitten einer großen Freude soll man niemandem etwas versprechen;
inmitten eines großen Ärgers soll man keinen Brief beantworten.

(Chinesisches Sprichwort)

für den 9. Juli:
Auch aus Steinen, die uns in den Weg gelegt werden, läßt sich etwas Hübsches bauen.
(Goethe)

für den 10. Juli:
Die sicherste Strafe für eine Schuld ist die Erinnerung.
(Rupert Davies)

für den 11. Juli:
Der absichtliche Gedächtnisverlust war noch niemals eine gute Lösung.
(François Mitterand)

für den 12. Juli:
Gib einer Sache einen Namen, und sie wird geschehen.
(Amos Oz)

für den 13. Juli:
Die Trauer ist nicht die Folgeerscheinung unseres Schmerzes,
sondern bereits ein Heilmittel gegen diesen.

(unbekannt)

für den 14. Juli:
Eine Schuld kann man nicht vergeben, solange sie feige verschwiegen oder sogar frech geleugnet wird.
(Wolf Biermann)

für den 15. Juli:
Der Humor gewinnt manchmal Schlachten, die Kraft und Vernunft verlieren würden.
(Juan Carlos Abellá)

für den 16. Juli:
Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.
(Humboldt)

für den 17. Juli:
Vergib Deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen.
(John F. Kennedy)

für den 18. Juli:
Wenn es heißt, ein Mensch sei unbestechlich,
frage ich mich unwillkürlich, ob man ihm genug geboten hat.

(Fouché)

für den 19. Juli:
Wenn du die Stadt deiner Kindheit besuchst,
merkst du bald, daß es nicht die Stadt war, nach der du dich gesehnt hast,
sondern deine Kindheit.

(unbekannt)

für den 20. Juli:
Besser eine ehrliche Ohrfeige als ein falscher Kuß.
(Spruchweisheit aus dem Libanon)

für den 21. Juli:
Mit dem Humor ist es wie mit den Austern:
Eine Perle setzt eine kleine Wunde voraus.

(William Saroyan)

für den 22. Juli:
Besser unvollkommene Entscheidungen durchführen
als ständig nach vollkommenen suchen, die es niemals geben wird.

(Charles de Gaulle)

für den 23. Juli:
Selbst ein dickes Seil fängt an einem Faden zu faulen an.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 24. Juli:
Die am sichersten verschlossene Tür ist die, die offen gelassen werden könnte.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 25. Juli:
Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihn noch im Winter wärmt.
(Alfred Polgar)

für den 26. Juli:
Das Wichtigste im Leben finden wir nicht etwa durch intensive Suche,
sondern so, wie man etwa eine Muschel am Strand findet.
Im Grunde findet es uns.

(unbekannt)

für den 27. Juli:
Wer auf Rache aus ist, grabe zwei Gräber.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 28. Juli:
Das Durchleben von Tiefen macht den Menschen aus.
(Traugott Buhre)

für den 29. Juli:
Wenn die Maus die Katze auslacht, ist bestimmt ein Loch in der Nähe.
(Sprichwort aus Nigeria)

für den 30. Juli:
Größer kann Einsamkeit nicht sein, als wenn zwei Menschen einander nichts mehr zu sagen haben.
(Peter E. Schumacher)

für den 31. Juli:
Wenn eine Seele weint, sind Tränen nicht zu sehen.
(Maria-Theresia Radloff)

für den 1. August:
Auch die Urlaubsliebe ist Liebe.
Aber ein Urlaub ist wie Sonntag,
und was weiß der Sonntag von der Woche?

(unbekannt)

für den 2. August:
Es gibt zwei Arten von Narren.
Die einen sagen: Das war schon immer so, und deshalb ist es gut!
Und die anderen sagen: Das ist neu, und deshalb ist es besser.

(unbekannt)

für den 3. August:
Dem, der dich zum Lachen bringt, bist du egal.
Der dich zum Weinen bringt, will das Beste für dich.

(Griechische Weisheit)

für den 4. August:
Neben dem Schiff ist gut schwimmen.
(Deutsches Sprichwort)

für den 5. August:
Immer, wenn über eine Sache Gras gewachsen ist, kommt ein Kamel und frißt es wieder ab.
(unbekannt)

für den 6. August:
Wer kein anderes Werkzeug hat als einen Hammer, neigt dazu, alle Probleme als Nägel zu sehen.
(unbekannt)

für den 7. August:
Auch das Besondere wird bei Gewöhnung gewöhnlich.
(Werner Mitsch)

für den 8. August:
Nichts auf der Welt ist so ehrlich, wie die Tränen eines Kindes.
(Damaris Wieser)

für den 9. August:
Kummer blickt zurück, Sorge blickt umher, Zuversicht blickt empor.
(unbekannt)

für den 10. August:
Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an.
(Goethe)

für den 11. August:
Es tun mir viele Sachen weh, die anderen nur leid tun.
(Georg Christoph Lichtenberg)

für den 12. August:
Der Zank in der Ehe ist die Schneedecke, unter der sich die Liebe warm hält.
(Jean Paul)

für den 13. August:
Wann immer du hinfällst, hebe etwas auf.
(Oswald Avery)

für den 14. August:
Das Glück kommt in einem Bach, aber das Unglück in einem reißenden Strom.
(Weisheit aus Irland)

für den 15. August:
Mißgeschicke sind wie Messer; sie können uns nützen oder schaden,
je nachdem, ob wir sie beim Griff oder bei der Klinge nehmen.

(James Russell Lowell)

für den 16. August:
Wo Verdacht einkehrt, nimmt die Ruhe Abschied.
(Deutsches Sprichwort)

für den 17. August:
Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen,
der ihm immer wieder sagt, daß die Einsamkeit schön ist.

(Honoré de Balzac)

für den 18. August:
Das Totschweigen von Problemen ist nur ein Scheintodschweigen.
(Helmut Qualtinger)

für den 19. August:
Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
(Michel Eyquem de Montaigne)

für den 20. August:
An den, den man liebt, verliert man einen Teil seiner Freiheit.
(Henry de Montherlant)

für den 21. August:
Borge vom Pessimisten. Der rechnet nicht damit, daß du zurückzahlst.
(unbekannt)

für den 22. August:
Der ideale Tag wird nie kommen.
Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen.

(Horatio)

für den 23. August:
Nichts hilft mehr gegen Schlaflosigkeit als das Bewußtsein, das es Zeit zum Aufstehen ist.
(unbekannt)

für den 24. August:
Mißtraue dem Menschen, der sich überall zu Hause fühlt.
(irisches Sprichwort)

für den 25. August:
Denkt man um drei Uhr nachts über etwas nach und um drei Uhr nachmittags wieder,
so kommt man zu verschiedenen Schlüssen.

(Peter E. Schumacher)

für den 26. August:
Du siehst alles ein bißchen klarer mit Augen, die geweint haben.
(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach)

für den 27. August:
Wer sein Gewissen dem Ehrgeiz opfert, verbrennt ein Bild, um die Asche zu bekommen.
(Chinesisches Sprichwort)

für den 28. August:
Der Mensch reist oft in die Welt, um dort zu suchen, was er braucht,
und kommt zurück nach Hause, um es zu finden.

(Milo Crnjanski)

für den 29. August:
Wenn man - gegen seinen Willen - unter Druck gesetzt wird, um sich zu entscheiden,
antwortet man am besten mit Nein;
denn es ist weitaus leichter, aus einem Nein ein Ja zu machen,
als aus einem Ja ein Nein.

(Charles E. Nielson)

für den 30. August:
Nicht daß du mich belogst, sondern daß ich dir nicht mehr glaube, hat mich erschüttert.
(Nietzsche)

für den 31. August:
Daß man Liebe mit Geld nicht kaufen kann,
glaubt man erst dann, wenn man genug Geld hat.

(Jack Nicholson)

für den 1. September:
Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.
(japanische Weisheit)

für den 2. September:
You lived in a room
full of beautiful colors,
but you left
because you needed more.

(Meybohm)

für den 3. September:
Wirf nie den alten Eimer weg, bevor du nicht weißt, ob der neue dicht ist.
(schwedisches Sprichwort)

für den 4. September:
Leben ist zeichnen ohne Radiergummi
(unbekannt)

für den 5. September:
Wer den Teich aussaufen will muß auch Kröten schlucken.
(westfälische Weisheit)

für den 6. September:
Die Straßen des geringsten Widerstandes sind nur am Anfang asphaltiert.
(unbekannt)

für den 7. September:
Wenn der Blütenschimmer der Kirschbäume auf den Hügeln länger währte als ein paar Tage,
wir würden ihn so innig nicht lieben.

(Akahito)

für den 8. September:
Seid fruchtbar und mehret Euch.
Als das Gebot erging, lebten zwei Menschen auf der Erde.

(Johannes Groß)

für den 9. September:
Wer jedermanns Freund sein will, ist niemandes Freund.


für den 10. September:
Einen Menschen so nehmen, wie er ist, ist wenig.
Wenn wir ihn wirklich lieben, müssen wir ihn so wollen, wie er ist.



für den 11. September:
Für jede Dummheit findet sich einer, der sie macht.


für den 12. September:
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

(Antoine de Saint-Exupery)

für den 13. September:
Je höher der Affe steigt, je mehr er den Hintern zeigt.


für den 14. September:
Ich hab nicht recht verstanden, Gott.
Sags bitte nochmal. Sollte ich Dir danken oder verzeihen?

(Alexander Panagoulis)

für den 15. September:
Zufrieden sein ist eine Kunst.
Zufrieden scheinen, bloßer Dunst.
Zufrieden werden, großes Glück.
Zufrieden bleiben, Meisterstück.



für den 16. September:
Mancher Heiligenschein hat einen großen Nachteil. Er blendet.
(Jürgen Schmidt)

für den 17. September:
Das Wort, das Dir hilft, kannst Du niemals selber sagen.

für den 18. September:
Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag,
doch niemals klug genug für den, der kommen mag.

(Friedrich Rückert)

für den 19. September:
Die Liebe ist wie die Zahl Pi - natürlich, irrational und sehr, sehr wichtig.
(Unbekannt)

für den 20. September:
Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.
(Albert Schweitzer)

für den 21. September:
Ich habe solche Angst zu sterben.
Aber damit verhindere ich nicht meinen Tod - sondern behindere mein Leben.

(Kristiane Allert-Wybranietz)

für den 22. September:
Alte Männer sind gefährlich, ihnen ist die Zukunft egal.
(George Bernard Shaw)

für den 23. September:
Einen Menschen lieben zu müssen, den man haßt,
ist schlimmer, als einen Menschen entbehren zu müssen, den man liebt.

(Roman Gleißner)

für den 24. September:
Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit.
(John Donne)

für den 25. September:
Der Mann erträgt die Ehe aus Liebe zur Frau. Die Frau erträgt den Mann aus Liebe zur Ehe.
(Gabriel Laub)

für den 26. September:
Liebe ist wie eine Seife, hältst du sie krampfhaft fest, so flutscht sie dir aus der Hand!
(Nicole Haller)

für den 27. September:
All unser Übel kommt daher, daß wir nicht allein sein können.
(Arthur Schopenhauer)

für den 28. September:
Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten,
denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.

(Matthias Claudius)

für den 29. September:
Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen.
(Arthur Schopenhauer)

für den 30. September:
Alt ist man, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.
(Unbekannt)

für den 1. Oktober:
Jemanden lieben heißt, ein für die anderen unsichtbares Wunder zu sehen.
(Mauriac)

für den 2. Oktober:
Touristen sind Reisende, die ihren Besitz verbrauchen, um sich den Besitz anderer anzusehen.
(Ernst Heimeran)

für den 3. Oktober:
Man muss das Glück unterwegs suchen, nicht am Ziel.
Dort ist die Reise zu Ende.

(unbekannt)

für den 4. Oktober:
Die Erfüllung eines Wunsches zieht immer einen neuen Wunsch nach sich.
(Michael Ende)

für den 5. Oktober:
Ein böses Wort läuft bis ans Ende der Welt.
(Wilhelm Busch)

für den 6. Oktober:
Charme ist die Art, wie ein Mensch "ja" sagt, ohne daß eine bestimmte Frage gestellt worden war.
(Albert Camus)

für den 7. Oktober:
Ein gefüllter Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben.
(Franz Kern)

für den 8. Oktober:
Anfang und Ende einer Beziehung kündigen sich dadurch an,
daß man sich scheut mit dem anderen allein zu sein.

(J. de la Bruyere)

für den 9. Oktober:
Wahre Liebe verbindet, aber sie fesselt nicht.
(Jürgen Schmidt)

für den 10. Oktober:
Wenn die Sonne tiefsteht, werfen selbst Zwerge weite Schatten.
(unbekannt)

für den 11. Oktober:
Der liebe Gott weiß alles - die Nachbarschaft noch mehr.
(unbekannt)

für den 12. Oktober:
Wenn man kämpft, kann man verlieren.
Wenn man nicht kämpft, hat man schon verloren.

(unbekannt)

für den 13. Oktober:
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
(unbekannt)

für den 14. Oktober:
Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das, was die Dummen wollen.
(unbekannt)

für den 15. Oktober:
Wer kriecht, kann nicht stolpern.
(unbekannt)

für den 16. Oktober:
Mancher Heiligenschein hat einen großen Nachteil. Er blendet.
(Jürgen Schmidt)

für den 17. Oktober:
Ein Optimist ist wie ein Teekessel,
bis zum Hals voll kochendem Wasser,
aber trotzdem pfeifend.

(Franz Kern)

für den 18. Oktober:
Die Zahl unserer Abende ist begrenzt,
und mit jedem verplemperten Abend versündigt man sich grausam
am natürlichen Lauf des einzigen Lebens das man hat.

(Charles Bukowski)

für den 19. Oktober:
Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.
(Joseph Addison)

für den 20. Oktober:
Es macht Liebenden nichts aus, durch Länder und Meere getrennt zu sein.
Unerträglich ist für sie nur eine Wand oder eine Zimmertüre.

(Sigmund Graff)

für den 21. Oktober:
Die Vergangenheit kehrt nicht wieder, die Zukunft ist ungewiß. Was zählt, ist die Gegenwart!
(Unbekannt)

für den 22. Oktober:
Das einzige Mittel die Welt zu verbessern ist die Erfüllung der nächstliegenden Pflichten,
nicht die Jagd nach großen, in der Ferne gesuchten Zielen.

(Carles Kingsley)

für den 23. Oktober:
Es liegt eben in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unlogisch zu handeln.
(Anatole France)

für den 24. Oktober:
Von dem Geld, das wir nicht haben,
kaufen wir Sachen, die wir nicht brauchen,
um Leuten zu imponieren,
die wir nicht mögen.

(unbekannt)

für den 25. Oktober:
Was der liebe Gott vom Gelde hält, kann man an den Leuten sehen, denen er es gibt.
(Peter Bamm)

für den 26. Oktober:
Liebe ist die einzige Sklaverei, die als Vergnügen empfunden wird.
(George Bernard Shaw)

für den 27. Oktober:
Wahre Liebe beginnt erst nach dem Verlust sämtlicher Illusionen und zaubert doch neue hervor.
(Martin Kessel)

für den 28. Oktober:
Wenn Liebe zum Muss wird, wird Hass zum Vergnügen.
(Charles Bukowski)

für den 29. Oktober:
Ein gut angezogener Mann ist einer ohne Ehering.
(unbekannt)

für den 30. Oktober:
Der gute Ruf einer Frau beruht auf dem Schweigen mehrerer Männer.
(Maurice Chevalier)

für den 31. Oktober:
Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet.
(Rosa Luxemburg)

für den 1. November:
Liebe ist,
wenn man einen Menschen am liebsten nie kennengelernt hätte,
wenn man ihn nicht für immer haben kann!

(Maruschka Detmers aus dem Film ViaMala)

für den 2. November:
Lege dir jeden Tag für deine Sorgen eine halbe Stunde zurück.
Und in dieser Zeit mache ein Schläfchen.

(Laotse)

für den 3. November:
Man braucht nur mit viel Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich einem das Glück dazu.
(Johannes Trojan)

für den 4. November:
Ecken sind seltsam.
Schneidet man eine ab, bekommt man eine weitere dazu.

(Werner Mitsch)

für den 5. November:
Noch ärgerlicher als ein Nachbar mit einem lauten, alten Auto ist einer mit einem leisen neuen!
(unbekannt)

für den 6. November:
Aus den Steinen, mit denen wir Mauern errichten, lassen sich auch Brücken bauen.
(Norbert Stoffel)

für den 7. November:
Gefühle ändern eine Meinung rascher als Tatsachen.
(Lothar Schmidt)

für den 8. November:
Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird.
(Wilhelm Busch)

für den 9. November:
Viele erkennen zu spät, daß man auf der Leiter des Erfolges einige Stufen überspringen kann.
Aber nur beim Hinuntersteigen.

(William Somerset Maugham)

für den 10. November:
Konversation ist eine praktische Kunst.
Man kann an Wichtiges denken, während man Unwichtiges erzählt.

(Laurence Olivier)

für den 11. November:
Mancher träumt so lange vom Glück, bis er es schließlich verschläft.
(Charles de Secondat Montesquieu)

für den 12. November:
Es gibt so viele Ratschläge. Manche schlagen richtig zu.
(Norbert Stoffel)

für den 13. November:
Um die Wahrheit zu erfahren, muß man den Menschen widersprechen.
(George Bernhard Shaw)

für den 14. November:
Ein bißchen Kranksein ist manchmal ganz gesund.
(Rudolf Virchow)

für den 15. November:
Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.
(Charles Darwin)

für den 16. November:
Keine Frau trägt gern ein Kleid, das eine andere abgelegt hat.
Bei Männern ist sie nicht so wählerisch.

(Francoise Sagan)

für den 17. November:
Vergessen Sie nie, daß für jeden Menschen sein Name das schönste und wichtigste Wort ist.
(Dale Carnegie)

für den 18. November:
Ein Kalenderblatt ist ein Wertpapier, dessen Kurs jeder selbst bestimmt.
(Ernst Bloch)

für den 19. November:
Es gibt Augenblicke, in denen es nicht auf die Worte ankommt,
sondern darauf, daß man einfach hingeht und etwas tut.

(Juri Tritonow)

für den 20. November:
Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftige Dinge.
(Charles de Secondat Montesquieu)

für den 21. November:
Nicht die Schönheit bestimmt, wen wir lieben, sondern die Liebe bestimmt wen wir schön finden.
(unbekannt)

für den 22. November:
Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.
(Honoré de Balzac)

für den 23. November:
Eine Frau kann tagelang von nichts anderem leben als von einem wunderbaren Kompliment.
(Michèle Morgan)

für den 24. November:
Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber, was wir lassen müssen.
(Gasset)

für den 25. November:
Die schönsten Erinnerungen sammelt man zu zweit.
(Luise Rinser)

für den 26. November:
Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag.
Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.

(Paul Getty)

für den 27. November:
Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.
(unbekannt)

für den 28. November:
Ein weiser Mensch sucht nicht, was ihm fehlt, sondern genießt, was er hat.
(Raymond Smullyn)

für den 29. November:
Ärger ist die Unfähigkeit, Wut in Aktion umzusetzen.
(Wolfgang Herbst)

für den 30. November:
Gewohnheit ist der dickste Leim, den ich kenne.
(Jan Rys)

für den 1. Dezember:
Der Humor löst keine Probleme, aber er gibt dir die Gelassenheit sie zu lösen.
(Norbert Stoffel)

für den 2. Dezember:
Es ist jedenfalls besser, ein eckiges Etwas zu sein, als ein rundes Nichts.
(Friedrich Hebbel)

für den 3. Dezember:
Wer nicht handelt, dem wird auch der Himmel nicht helfen.
(Sophokles)

für den 4. Dezember:
Oft erkennt man, wie dumm man war, aber nie, wie dumm man ist.
(Frederik Schiff)

für den 5. Dezember:
Jede enttäuschte Liebe macht ein bißchen immun gegen die nächste.
(Ursula Andress)

für den 6. Dezember:
Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus,
lügen auch bei anderen Gelegenheiten.

(Mark Twain)

für den 7. Dezember:
Auschwitz fängt da an,
wo einer steht und denkt,
es sind ja nur Tiere.

(Theodor W. Adorno)

für den 8. Dezember:
Für jedes menschliche Problem gibt es immer eine einfache Lösung:
klar, einleuchtend und falsch.

(Henry Louis Mencken)

für den 9. Dezember:
Ich gebe Ratschläge immer weiter.
Es ist das einzige, was man damit anfangen kann.

(Oscar Wilde)

für den 10. Dezember:
Diplomatie ist die Kunst, solange 'braver Hund' zu sagen, bis man einen Stock gefunden hat.
(Tsutomu Shimomura)

für den 11. Dezember:
Menschen handeln dann und nur dann logisch,
wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

(Anton Bloch?)

für den 12. Dezember:
Diplomatie ist die Kunst einen Kuchen so aufzuteilen, daß jeder denkt,
er hätte das größere Stück bekommen!

(Ludwig Erhard)

für den 13. Dezember:
Arm ist nicht wer wenig hat, sondern wer viel braucht.
(unbekannt)

für den 14. Dezember:
Im verdorbensten Staat gibt es die meisten Gesetze
(Tacitus)

für den 15. Dezember:
Du kannst alles tun, denn Du bist frei.
Du musst nur bereit sein, die Konsequenzen Deines Tuns zu übernehmen.

(unbekannt)

für den 16. Dezember:
Lass einen wichtigen Termin verfallen, etwas, wo Du unabkömmlich bist.
Beweise Deine Abkömmlichkeit.

(Ulrich Schaffer)

für den 17. Dezember:
Adam war ein Mensch:
Er hat den Apfel gegessen, nicht obwohl, sondern weil es verboten war

(Mark Twain)

für den 18. Dezember:
Alle grossen Erfindungen werden durch Denkfehler gemacht.
(unbekannt)

für den 19. Dezember:
Wer zufrieden ist, kann nicht zugrunde gerichtet werden
(Tao te king)

für den 20. Dezember:
Jede Reise hat ihre heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.
(Martin Buber)

für den 21. Dezember:
Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen,
daß man zuversichtlich behaupten darf,
wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.

(Arthur Schopenhauer)

für den 22. Dezember:
Wenn es uns die Sprache verschlägt, sprechen wir endlich ehrlich.
(unbekannt)

für den 23. Dezember:
Du kannst nur wirklich verstehen, was Du selber erfahren hast.
(unbekannt)

für den 24. Dezember:
Das Kriegsbeil ist erst begraben, wenn man nicht mehr weiß wo es liegt.
(unbekannt)

für den 25. Dezember:
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
(Wilhelm Busch)

für den 26. Dezember:
Zweifle nicht an dem, der sagt, er hat Angst.
Aber habe Angst vor dem, der dir sagt, er kennt keine Zweifel.

(Erich Fried)

für den 27. Dezember:
Was andere uns zutrauen ist meist bezeichnender für sie als für uns.
(Marie von Ebner Eschenbach)

für den 28. Dezember:
Leben ist das, was passiert, während man etwas anderes plant.
(unbekannt)

für den 29. Dezember:
Solange ich mein Kreuz trage, werde ich nicht drangenagelt.
(aus: das sagte Buddha zu Jesus)

für den 30. Dezember:
Ein bisschen Friede ist genauso nutzlos wie ein Stückchen Brücke.
Nur das festgefügte Ganze ist tragfähig.

(Karel Glowna)

für den 31. Dezember:
Wer sich auf die Spitze des Berges begibt, muß mit eisigen Winden rechnen.
(unbekannt)

 

 

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